 |
Sag mal Vopi...
...warum haben deine Boote keine Jetantriebe ?
Echte Jetantriebe benötigen, um ein Boot kratvoll noch vorne zu bewegen, sehr hohe Drehzahlen ! Ab 20.000 Umdehungen fängt da der Spaß erst an. Um die Kraft meiner Schrauben angetriebenen Boote aufs Wasser zu bringen bedarf es sogar Drehzahlen von über 40.000 Umdehungen ! Das widerum bedeutet hoher Stromverbrauch, schnelle Materialermüdungen, hohe Lautstärke und viel mehr Wartung !
Pumpenangetriebene Boote wie z.B. das Microcat haben den Nachteil das sie ebenfalls sehr viel Strom verbrauchen, meist nur mit 12 V zu betreiben sind (schwerere Akkus !!) und kaum Vorschub haben, wodurch ein Fahren bei Strömung und spannen der Schnur auf über 200m kaum möglich ist.
...warum haben deine Boote keine Akkulaufzeit von 5 Std. ?
Weil ich keine Lust habe ein megaschweres Boot zu schleppen. Sicher könnte ich ein Boot bauen das mit einem Akkusatz über 5 Std. lang fährt, aber wer will das schleppen ? Ich nicht ! Meine Böötchen wiegen mit dem Standardakkusatz NUR 4,5 Kilogramm !, haben eine Zuladung von knapp 4Kg ! und sind nur 50cmx38cmx14cm klein!
Mit dem Standardakkusatz von 4,2AH kann man seine Ruten je nach fahrweise und Zuladung bis zu 18 mal 100m aus- und wieder zurückfahren ! Ich denke das ist aussagekräftiger als die Fahrzeit in Stunden. Bei der Version No3 ist sogar ein zusätzlicher Satz Akkus enthalten. Ich lege mir lieber ein paar zusätzliche Akkus ins Auto, hole sie dann bei Bedarf raus, anstatt immer auch wenn es nur ein one night stand ist, ein tonnen schweres Boot ans Wasser zu schleppen. Die Akkus sind übrigens ganz normal über den Elektrofachhandel zu beziehen, z.B. bei Conrad, und müssen nicht beim Hersteller der Boote, also mir, erworben werden. Das spart Geld ;-)
|
|
 |
Sag mal Vopi...
...warum sind deine Boote so eckig, kantig und nicht stromlinienförmiger ?
Für mich war es wichtig ein kompaktes Boot zu haben, so klein und handlich wie möglich mit größtmöglicher Zuladung und stabilster Wasser- lage. Das Ergebnis, die Boote sind nur 50cm x 38cm x 14cm klein !! Ein stromlinenförmigeres Boot zu gestalten ist kein Problem, würde aber zur Folge haben das es wesentlich größer und sperriger wäre, um die gleiche Menge Futter zu tragen, also den gleichen Auftrieb zu gewährleisten !
Was ursprünglich die Erstellung der Werkzeugform vereinfachte, die schräge flache Front des Rumpfes, stellte sich dann in der Praxis als enormer Vorteil heraus. Durch eben diese schräge flache Front hüpft das Boot über jegliche Wellen, es schwappt also wesentlich weniger Wasser über das Boot, Futter und evtl. die PVA-Beutel als bei anderen Rumpfformen. Somit ist der kleine Kahn auch bei noch so hohen Wellen voll einsatztauglich und würde nie kentern!
...kann man mit deinen Booten auch die Montage rausfahren ?
Sollte man nicht meinen, wird aber oft gefragt. Selbstverständlich kann man nicht nur bis zu 4 KG Futter auf den See hinaus bringen, sondern auch seine Montage. Die Montage wird ganz einfach von oben hinten in die Futterkammer gelegt, die Schnur durch den Releaseschlitz nach unten durch geführt, Futter drauf und ab die Post. Da kann sich nichts verheddern, da wird alles saiber dem Elemement Wasser übergeben. Und man kann die Montage nicht rausfahren, man kann die Montage auch in über 400m noch super straff spannen, um z.B. einen Schnurbogen zu beseitigen. Dadurch das die Montage sicher in der Kammer liegt kann man ruhig Druck ausüben, da passiert nichts. Ein weiterer Vorteil, besonders für unsere Raubfischkollegen, ich kann in die hintere Futterkammer auch Ankersteine für eine Bojenmontage auf Waller einlegen, oder Köderfische (dort wo erlaubt, sogar lebende KöFi’s) einlegen und ausfahren !! Die Kammer ist groß genug um einen 2 Kg Ankerstein aufzunehmen oder auch mal ein großes Rotauge auszufahren (Deckelchen über die hintere Kammer und der Fisch hüpft auch nicht raus), alles kein Problem. Ich habe selbst Feederangler als Kunden, die mit dem Kahn auf der Maas oder dem Rhein ihren Futterkorb und zusätzlich 3-4 Kilo Futter/-ballen ein- bis zweimal ausfahren (das erspart für den Start viele viele Würfe mit dem Futterkorb) ;->
|
|
 |
Sag mal Vopi...
...warum haben deine Boote keine Gitter um die Propeller ?
Weil es keinen Sinn macht und in Summe aller Eventualitäten und Gegebenheiten eher Nachteile als Vorteile mit sich bringt.
Die Schrauben muß man nur vor den Anglern selbst schützen, sonst vor nichts ;-) Das heisst beim Handling am Ufer und beim Transport sollte den Propellern nichts geschehen. Die Propeller sind im Heck eingelassen, etwas versenkt, sodaß man weder einen separaten Ständer braucht um das Boot am Ufer abzustellen, noch muß man sich Gedanken machen, wenn man das Boot ins Auto schmeisst und ein Sack Tigernüsse darauf gelegt wird ;-) In Punkto Krautsicherheit und Seerosenresistenz ist es ein Trugschlus zu glauben, das vergitterte Propeller gegenüber den eingelassenen Propellern in den VoPi-Booten Vorteile bringen. Im Gegenteil, die meisten Boote haben so grobe Gitter, das sich Kraut (Fadenalgen sowieo) und kleinstes Treibgut schön in die Gitter saugt und den kompletten Antrieb blockieren kann. Kann zur Folge haben das der Motor durchbrennt (oft bei Wasserpumpenantrieben geschehen) oder die Verbindung zwischen Motor und Schiffswelle (meist billigster Kunststoff) bricht. Zudem kosten vergitterte Schrauben Geschwindigkeit und Vorschub, weil eben der Wasserfluß nicht mehr ausreicht ! Um einen Prpeller effektiv vor Kraut zu schützen müssten die Gitter wesentlich feiner sein, dann ist der Vortrieb aber gleich Null. Ein Propeller braucht PLatz um vernünftig arbeiten zu können, wir ja auch oder ? :-) Selbst wenn sich mal Kraut verfängt, dann drehen die Schrauben an den VoPi-Booten noch weiter und können nicht blockieren. Treibgut, wie Blätter oder Holz werden einfach weggeblasen und Seerosen sind gar kein Problem, da die Blätter verdrängt werden oder eben zerhäkselt werden ;-)
...warum haben deine Boote keine Releasekupplung ?
Weil ich das persönlich für die unpraktischste Lösung halte die Montagen rauszufahren. Zum einen mag ich das Gebaumel am Heck nicht, ich mag es nicht, das sich wenn ich mit längerem Haar fische die Murmel um den Haken drehen/verheddern kann. Zum anderen mag ich das handling nicht, Haken einhängen, Boot mit ausgestecktem Arm nach oben halten, weil sonst das Blei evtl. am Boden hängen bleibt (und das bei den meist hohen Eigengewichten der Boote da draußen !) und ins Wasser setzen. Ne ne, ist mri zu umständlich und nicht sicher genug, vor allem wenn ich beim ausfahren dann das Blei hinten tief im Wasser baumeln habe, welches sich dann evtl. noch im Kraut oder Ufergeäst / -büsch verfängt. Da fällt mir ein, einige Futterboothersteller werben da mit vergitterten Propeller, dem sogenannten Krautschutz, aber was ist mit der Montage, dem tief hängenden Blei ?? Desahalb habe ich mich all die Jahre (entgegen vielen vielen Kundenanfragen) dazu entschlossen nichts an meine Boote zu bauen von dem ich nicht selbst in Praxis überzeugt bin. Es lebe der Releaseschlitz :-) Zumal dieser ein Spannen der Schnur auf über 400m ermöglicht, denn die Montage liegt sicher und fest in der hinteren Kammer.
|
|